Galerie

DIE FESTIGUNGSMAUER AM NEUSTIFT

Movilei, Sibiu

Audio (422.48K)

Die häufigen Angriffe der osmanischen Armeen in dem 15. Jh. brachte Hermannstadt zum Entschluss auch den bevölkerungsreichsten Bereich, das alte Herz der Stadt, d.h. die Unterstadt zu befestigen. Diese Umwandlung der Ortschaft führte zur Notwendigkeit, den befestigten Bereich zu erstrecken, da die Stadt von immer mehr Feinden begehrt wurde. Zugleich wuchs die Bevölkerung zunehmend und die Bewohner machten immer mehr Druck auf die Verantwortlichen.

Somit wird die Unterstadt Mitte des 15. Jh. ummauert und schließt so zwischen den neuen Mauern die Dragonerwache, das Krankenhaus, das Franziskanerkloster und die Straßen der Zunftgenossenschaften, ein. Die Mauer wurde entlang der Route der heutigen Straßen und Plätze - Movilei - Felinarului - Gheorghe Magheru - 1 Decembrie 1918 - Regele Ferdinand - Nicolae Teclu - Pietrarilor - Zidului - Dârstelor – und des Krankenhauses für Lungenerkrankungen gebaut.

Die Mauern wurden durch der Verteidigungstürme flankiert. Diese wurden so wie die Stadttore auch von den Hermannstädter Zünften verwaltet. Sie hatten die Pflicht, die Mauer zu renovieren und die nötige Bewaffnungen (Bögen, Lanzen, Schwerter und später Armbrüste und Gewehre) zu sichern, sowie auch die Männer, welche nicht nur den Turm sondern auch den benachbarten Mauerabschnitt verteidigen sollten.

Ein noch stehendes Mauerfragment befindet sich auf der jetzigen Movilei-Straße, (dt. Neustift) und bildete früher einen Zwinger zwischen der Mauer, die entlang des Grundes der Reispergasse (rum. Avram Iancu) und der neuen Mauer verlief, sodass es den Zugang der Belagerer beeinträchtigte.

facebook  twitter  google+  pinterest  email  

In unmittelbare Nähe

Muzeul de Farmacie (165 m)
museum Piața Mică 26 parter, Sibiu

Museum Cafe (165 m)
cafe Piața Mică 23, Sibiu

Cafe Levoslav (209 m)
cafe Gheorghe Magheru 12, Sibiu

HOME      TOP